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Die Spannungsversorgung des Arduino UNO wie auch Arduino MEGA.

Es gibt einige Möglichkeiten diese Arduinos mit Spannung zu versorgen. Die erste ist über die VIN Buchse. Das ist der Rundstecker, über den man den Arduino mit 7 - 12 Volt versorgen kann. Die zweite Möglichkeit ist der USB Stecker, über dem man den Arduino programmiert. Die dritte und letzte Möglichkeit ist der 5 Volt Anschluss auf der Buchsenleiste, wo sich auch der GND Anschluss befindet. Hier folgt dann mal die genauere Beschreibung der verschiedenen Anschlüsse:

1. Versorgung über die VIN Buchse mit 7 - 12 Volt. Dazu ist zu sagen, dass ein großer Teil des Stromes, der diese Buchse versorgt, in Hitze umgewandelt wird. Genauer gesagt, die Spannung die über 5 Volt eingespeist wird. Das heisst, die meiste zur Verfügung gestellte Leistung wird verbrannt. Am besten stellt man an der VIN Buchse nur zwischen 6 und 7 Volt zur Verfügung, dann hat man nicht soviel Verlustleistung. Das ist aber auch nicht zielführend, weil es nur Sinn macht, wenn man z.B. mit 12 Volt einspeist. Dann hat man die 12 Volt z.B. zur Versorgung anderer Verbraucher zur Verfügung. 6-7 Volt braucht i.d.R. niemand. Außerdem bringt es nicht viel, denn die 5 Volt Spannung, die auf der Arduino Platine durch den integrierten 5 Volt Spannungsregler zur Verfügung gestellt wird, ist vielleicht so um die 100-200mA. Das ist ganz schön wenig.

Mega_VIN_Buchse

2. Versorgung über die USB Buchse. Über die USB Buchse wird der Arduino mit 5 Volt versorgt, bis höchstens 500mA. Es kann auch gleichzeitig die Spannung über die VIN Buchse kommen. Jedenfalls bei den Orginalen Arduinos ist das so. Bei Nachbauten soll es Unterschiede geben, wo diese Möglichkeit offenbar nicht funktioniert. Das habe ich jedenfalls in Arduino Foren gelesen, und glaube es mal lieber, denn wenn man es so anschliesst und der Arduino ist anders ausgeführt, geht der Rauch auf und das wollen wir ja nicht. Der Strom über den USB Anschluss ist auch nicht soooo toll, deshalb ist das nach meiner Vorstellung, auch nicht die erste Wahl.

Mega_16U2_USB_Buchse

3. Versorgung über den 5 Volt Anschuss. Das ist meine Lösung, die ich allem vorziehe. Da wird der Spannungsregler am Arduino nicht belastet, weil die Spannung dann nicht auf der  Arduino Platine umgewandelt wird. Nachteil ist aber, dass man kein normales USB Kabel anstecken darf, wenn die 5 Volt über die Steckleiste oder ein SensorShield parallel eingespeist werden.
Man hat in dem Fall drei Möglichkeiten. Man kann ein USB Kabel verwenden, in dem der Plus VCC Draht durchtrennt ist. Somit steht die Spannung aus dem USB Kabel nicht auch noch an. Sondern nur die 5 Volt aus einem extra Netzteil an der 5 Volt Steckerleiste, oder vom SensorShield.
Man kann auch die Sicherung auf dem Arduino Board ablöten. Die befindet sich auf dem Bild direkt unter der USB Buchse. In GoldBrauner Farbe. Dann kann man normale USB Kabel verwenden. Die Versorgung des Arduinos geht dann nur noch über den 5 Volt Anschluss, das ist aber auch am sinnvollsten.

Mega_16U2_5_Volt-Anschluss
USB_HUB_klein
sehr gut

Dann gibt es noch die dritte Möglichkeit. Es gibt USB Hubs, die haben für jeden USB Ausgang einen extra Schalter. Ist der ausgeschalten, wird der Plus nicht aufs Kabel durch geleitet. Diesen USB - Hub habe ich im Ebay für ein paar Euro, ich glaube es waren 12,- Euro geschossen. Und es funktioniert wunderbar. Damit kann ich dann auch serienmässige USB - Kabel verwenden.

RFID_GSM_Ultraschall_Licht_2

Hier sieht man das Board mit dem RFID / GSM / Ultraschall / Lichtsensor, das links mit dem USB Kabel am USB Hub angesteckt ist. Die blaue Lampe die dort leuchtet obwohl der Versorungsschalter dort auf Null ist, zeigt an, dass der Arduino selbst Spannungsversorgt ist. Die Versorgung sieht man rechts neben dem zweiten LCD Display. Die zeigt 5,10 Volt und 0,37 Ampere, ist gleich 370mA. Das ist der derzeitige Strom - Verbrauch dieser Schaltung am Board. Etwas weiter links, oberhalb des Testaufbaues sieht man noch eine Box mit Bananen Buchsen, einem Taster und einer LED. Das ist der Anschlussteil aus dem Netzteil 5 Volt 30 Ampere und 3,3 Volt 24 Ampere. Also wenn ich mal so richtig viel Strom brauche.

Achtung!!! Wenn man so eine Stromversorgung benutzt, kann man sehr viel zerstören, wenn man sich im Aufbau von Schaltungen nicht sicher ist, was man tut. Bei 30 Ampere verglühen bei einem Kurzschluss sogar diese Drähte, die man auf dem Bild sieht innerhalb von Sekunden!!! Und alles was sich in dem Bereich dieser Drähte befindet wird entzündet. Also es ist schnell mal ein Haus abgefackelt, wenn man da nicht sehr überlegt arbeitet. Man sollte also unbedingt wissen was man tut.
Wer trotzdem eine solch starke Spannungsquelle für rel. kleines Geld will, bei dem Netzteil handelt es sich um ein ATX Netzteil. Also das Netzteil eines PC´s. Man muss bei der Benutzung dieses Netzteiles noch auf einiges achten, aber dafür gibt es Quellen im Internet, die gut beschreiben, wie man sich so ein Netzteil für diesen Bastelbereich aufbereitet.

LaborNetzteil_71+XMa9Lc1L._SL1500_1

Ich arbeite natürlich auch mit Labornetzteilen, aber meine sind schon recht alt, deshalb habe ich hier mal eines abgebildet, was ich jetzt endlich nagelneu bekommen habe. 0-30 Volt, 0-5 Ampere, Davon möchte ich gelegentlich noch ein zweites. Meine alten Labornetzteile waren doppelt so schwer und doppelt so breit. Hatten aber auch ZWEI regelbare Ausgänge. Aber immer schön langsam mit der Umrüstung Richtung Neuzeit auf meinem Arbeitsplatz. Das Hobby soll nicht zuviel Geld fressen. Immerhin habe ich den Oszi und den Funktionsgenerator schon erneuert. Nun auch endlich das erste Labornetzteil. Die Neuzeit zieht in einem alten Schädel ein. :-))

Meine etwa 25 Jahre alten Geräte sind zum Teil immer noch voll in Betrieb. Damals gab es ja noch richtig gute, haltbare  Technik, heute brauchbare Technik die mehr kann, aber bei weitem nicht mehr so lange. Da gibt es ja tatsächliche “Sollbruchstellen”. Ja, das ist die Kröte die man wohl schlucken muss, egal welches Gerät man heute kauft.

überrascht

Gleich mal vorab, ich bin nicht am Verkauf dieser Geräte beteiligt, auch wenn ich jetzt nur gutes davon berichten kann. :-))

Gut ist bei dem Gerät gleich mal, dass die Spannung nicht sofort ansteht wenn  ich den Powerknopf drücke. Da wird erst angezeigt welche Spannung  eingestellt ist, und wenn ich mit der "Qutput" Taste bestätige, dann  liegt die Spannung erst an den Buchsen an. Man muss also bestätigen,  dass man diese Spannung auch haben will, die da angezeigt ist. Und man  kann die Enstellung, wenn man was für länger am laufen hat, mit einem 3  Sek. Druck auf die "." Taste absperren. Das niemand einfach spielen kann und die Spannung mal eben erhöht. Erst wenn man wieder 3 Sek. auf den  "." drückt, ist die Einstellung von Strom und Spannung wieder frei  gegeben. Man kann auch die eingestellte Spannung mit dem Druck auf "0"  oder "5" 1 Volt rauf oder runter regeln, und mit den Tasten "9" oder "4" 0,1 Volt rauf oder runter regeln. Für den Strom gibts das selbe mit "7" - "2" um 1 Amp. und "6" - "1" um 0,1 Amp.

So ist eine Nachregelung ganz einfach wie mit dem Poti auch möglich.  Also mir gehen die Potis nicht ab. Das waren ja eigentlich meine eigenen Einwände gegen diese Geräte, von wegen nicht so einfache Bedienung wie  mit den Poti´s. Da muss ich ganz klar sagen, das Problem war nur in der  Starrheit des Kopfes, der 40 Jahre lang an Potis gedreht hat und sich  deshalb gegen neues gesperrt hat

Einen neuen Wert einstellen ist def. wesentlich einfacher als mit den Poti´s. Natürlich auch genauso wie mit den Dreh Impuls Gebern. Poti´s gibt es ja an der Stelle eher nicht mehr.

Arduino, Uno, Mega, RC3231, Schrittmotor, Treiber, RFID, DC, RC, 5 Volt, 3,3 Volt, PWM, Pin, Analog Pin, https://www.nof-schule.de/forum/